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Über die Zunft

Narrenzunft Furtwangen e.V.

Zur Geschichte der Furtwanger Fastnacht
Ende Januar 1926 wollten die Furtwanger Vereine - sie hatten die traditionsreiche bäuerliche Fastnacht bislang organisiert - wegen der schwierigen Wirtschaftslage "von jeder Fastnachtsveranstaltung Abstand nehmen". Doch die Freunde der Furtwanger Fastnacht konnten sich damit nicht abfinden: Sie gründeten die Narrenzunft Spättlebuebe. Über 800 Bürger hatten sich dazu in der Festhalle versammelt.Der älteste Furtwanger Fastnachtsbeleg geht ins frühe 18. Jahrhundert zurück, er bezeugt den "Hirschmendig", gefeiert an der alten Fastnacht. Weitere Belege dokumentieren auch für das 19. Jahrhundert eine an Einzelfiguren reiche Fastnacht, darunter wohl auch ein Strohbär, so jüngste Erkenntnisse.

Die Fasnet beginnt in Furtwangen mit dem "Klepfen" der Fuhrkigili an Dreikönig. Einer der Höhepunkte ist der Schmutzige Dunschdig mit Kinder- und Hemdglonkerumzug. An diesem Narrentag ziehen abends tausende Maskierte durch die Innenstadt, darunter unzählige Alte und Lumpe. Man kann eine einmalige bäuerliche Fastnacht alten Stils erleben. Am Fastnachtsmontag bewegt sich der Große Umzug durch die Stadt. In die Bütt steigt die Furtwanger Narren bei der Elfimeß, zu der sich am Fasnachts-Montagmorgen eine große Narrenschar in der Festhalle versammelt. Den Schlußpunkt der Furtwanger Fastnacht setzt die Geldbeutelwäsche am Aschermittwoch.

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