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Über die Zunft

Narrenzunft Hornberg e.V.

Wer kennt nicht die Stadt, in der ihre Bürger ein klassisches Beispiel lieferten, daß eine gut vorbereitete Sache in völliger Wirkungslosigkeit verpuffen kann? Die besagten Bürger führten ein Salutschießen solange fort, bis im entscheidenden Augenblick kein Pulver mehr da war, so daß sie bei der Ankunft des Fürsten nur noch "Piff-Paff" rufen konnten.
 
Wenn eine Sache wirkungslos bleibt heisst es: "Es geht aus wie das Hornberger Schießen." Wer aber nun glaubt die Hornberger Fasnachtsfiguren seien auf diese Gegebenheit ausgerichtet, der muß sich eines besseren belehren lassen. Nur das Brunnenhansele hat mit dem Hornberger Schießen indirekt zu tun.

Die Hornberger Fasnet wurde bereits im Jahre 1413 in der Zimmerschen-Chronik urkundlich erwähnt. Ab Mitte des 19. Jahrhundert gab es eine Schwarzwälder-Chronik, ein sog. Amt-und Verkündblatt der Stadt Hornberg in der man nachlesen kann, daß es um das Jahr 1880 schon kleinere Fasnetsumzüge usw. gegeben hat und das die örtlichen Vereine die Hornberger Fasnet organisiert haben. Am 1. März 1889 wird in der Schwarzwälder-Chronik berichtet, daß erstmals ein "Narrenblatt" in Hornberg erschienen sei. Zahlreiche Berichte geben uns ein Bild der Hornberger Fasnet vor über 100 Jahren. Bereits in dieser Zeit gab es ein "Narren-Club" mit einem Narrenrat, der am 29. Januar 1900 zu einer Versammlung in das Gasthaus Rose einlädt, um einen historischen Umzug an Fasnacht zu organisieren.

Nach dem 2. Weltkrieg entschlossen sich die Hornberger Narren 1949/50 die Narrenzunft zu gründen um die Fasnacht noch besser zu organisieren. Mittlerweile hat die Narrenzunft ca. 400 Mitglieder und ist seit 1957 Mitglied der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer-Narrenzünfte e.V.

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